Tuina - chinesische Heilmassage

Bei dieser Massageform wird mit verschiedenen großflächigen und punktuellen Grifftechniken sowohl an Schmerzpunkten bzw. Verspannungen als auch an Akupunkturpunkten gearbeitet, über welche auf sämtliche Organsysteme eingewirkt werden kann. Techniken wie Schröpfen, Gua Sha, Moxibustion und Laserakupunktur, die eine schmerzlose Alternative zur Nadel-Akupunktur darstellt, können mit Tuina kombiniert werden. Dem Behandlungsablauf geht immer eine TCM-Befundung voraus. 

Der erste Termin inklusive TCM-Befundung dauert ca. 90 Minuten, alle weiteren Termine ca. 60 Minuten.

90 Minuten: EUR 80,-
60 Minuten: EUR 60,-

Schröpfen: Schröpfgläser werden auf bestimmten Akupunkturpunkten oder muskulären Verhärtungen durch Unterdruck angebracht. Der Unterdruck wirkt wie eine Bindegewebsmassage. Die Zirkulation von Qi, Blut und Lymphe wird aktiviert. Dadurch können Stagnationen beseitigt werden, die tief in der Muskulatur liegen. Der Stoffwechsel in den Zellen und damit im Gewebe wird aktiviert, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte angeregt. Durch die Wirkung auf die inneren Organe wird diese Technik z.B. auch bei Magen-, Verdauungs-,  Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen u.v.m. angewandt. 
Schröpfkopfmassage: Ein einzelnes Schröpfglas wird wiederholt über einen Körperbereich gezogen. Gegenüber klassischen Massagearten hat sie den Vorteil, dass sie auch tief liegende Gewebeschichten erreicht. Wie auch beim Schröpfen können Hämatome auftreten.

Gua Sha (Schaben): Diese Technik zählt wie das Schröpfen zu den alten chinesischen Ausleitungsverfahren. Sie besteht darin, bestimmte zuvor eingeölte Hautareale mit einem Plättchen aus Büffelhorn oder Jade strichweise unter Druck zu setzen, um Stoffwechselendprodukte und Stagnationen, die Haut, Muskeln und Meridiane verstopfen, an die Oberfläche zu bringen und aufzulösen. Verspannungen können gelockert und Schmerzen gelindert werden. Entlang der behandelten Areale können Hämatome entstehen.

Moxibustion: Diese Anwendung wird auch Moxa Therapie oder kurz Moxen genannt. Sie bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers mittels Moxa-Kraut (Beifuß) oder Moxakohle. Sie wird  bei häufigem Frieren, kalten Extremitäten, Ischialgie, Gelenksschmerzen, Atemwegserkrankungen, Schwächegefühl, Infektanfälligkeit, Ödemen u.v.m. eingesetzt.

Soft Laser Therapie: Mittels Softlaser (Low Level Laser) werden bestimmte Punkte oder Areale am Körper bestrahlt und stimuliert. Die Laserakupunktur am Ohr ist ebenfalls eine sehr effektive Methode, die bei der Tuina zum Einsatz kommen kann. Die Soft Laser Therapie hat eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung, Lymphabfluss, Wund- und Narbenheilung werden verbessert.